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Vertrauen

Datenschutz & KI-Transparenz auf einen Blick

Diese Seite legt die tatsächlichen Datenflüsse und Rechtsgrundlagen offen — kompakt, ehrlich und ohne Marketing. learn ist ein Angebot der Companion AI Solutions GmbH (Mattersburg, Österreich). Wir betreiben learn selbst – Anwendung, Datenbank und Uploads liegen auf Servern in der EU. Schulen installieren und betreiben nichts. Was die Plattform technisch tut, um Schüler:innen zu schützen, steht hier — einschließlich der Wege, auf denen doch Schülerkonten entstehen (Anbindung an Schulverwaltungssysteme), der Stellen mit Bezug zu einem Drittland und der Grenzen unserer KI-Kennzeichnung.

Stand: 04.11.2026

Zugang ohne Konto

Schüler:innen treten per Klassencode bei — ohne Konto und ohne personenbezogene Daten (kein Name, keine E-Mail, kein Passwort). Es wird nur ein pseudonymer Cookie gesetzt; der Lernfortschritt bleibt clientseitig, serverseitig entstehen nur anonyme Aggregatzähler. Den Klassen-Chat speichert der Server nicht; sein Verlauf liegt nur im geöffneten Browser-Tab. Bindet die Schule dagegen ein Verwaltungssystem an (OneRoster, LTI, WebUntis), entstehen echte Schülerkonten — siehe unten.

Feste KI-Anbieter in der EU

Für alles, was Schüler:innen eingeben oder auslösen, legt der Server allein anhand der Rolle „Schüler:in“ Mistral AI (Frankreich, EU) fest — direkt bei Mistral, ohne Opt-out. Lehrkräfte arbeiten mit Microsoft Azure OpenAI in der Datenzone EU. Mit Ihren Daten wird kein KI-Modell trainiert.

Datensparsam & quellengebunden

Der Schüler-Chat antwortet aus den von der Lehrkraft freigegebenen, offen lizenzierten Materialien und aus eigenen, fachlich geprüften Materialien der Lehrkraft (ohne Lösungen) — ohne Websuche. Nur wenn die Lehrkraft es für eine Klasse ausdrücklich erlaubt, darf er Lehrplanfragen, die die Materialien nicht abdecken, auch aus gesichertem Schulwissen beantworten; solche Antworten werden vor der Ausgabe automatisch auf fachliche Richtigkeit geprüft und als „nicht aus euren Materialien“ gekennzeichnet. An KI-Anbieter gehen keine Klarnamen, E-Mails oder Klassencodes.

Aufsicht ohne Klartext

Lehrkräfte sehen nur aggregierte Kennzahlen (Aktivität, Safety-Hinweise) — nie den Wortlaut der Schüler-Chats. Jede:r mit Konto kann die eigenen Daten als ZIP-Paket herunterladen (Daten als JSON, Kopien der Dateien, Angaben nach Art. 15 DSGVO) und das Konto vollständig löschen.

Wohin gehen welche Daten?

Die Zuordnung ist fest: Lehrkräfte arbeiten mit Microsoft Azure OpenAI (Datenzone EU), Schüler:innen mit Mistral AI (EU). Weder die Schule noch die Lehrkraft wählt den Anbieter – mit einer Ausnahme: Lehrkräfte können im Konto die Europäische KI-Schiene einschalten und so auch ihre eigenen Anfragen an Mistral AI legen. „US möglich“ steht nur bei eingebetteten Inhalten Dritter und beim Abruf von Videos für das Video-Quiz (dabei gehen nur die Video-Adresse und die IP-Adresse unseres Servers hinaus).

  • EUSchüler-KI-Chat & alles, was Schüler:innen in KI-Funktionen eingeben oder auslösenMistral AI (Frankreich, EU), direkt bei Mistral — serverseitig allein anhand der Rolle festgelegt, ohne Opt-out und ohne Wahl.
  • EULehrkräfte-KI (Erstellen, Werkstatt, Jahresplanung, KI-Chat, Coach, Hilfe)Microsoft Azure OpenAI, Bereitstellung „Datenzone EU“ (Verarbeitung in EU-Rechenzentren; Konzernmutter in den USA, siehe unten). Mit eingeschalteter Europäischer KI-Schiene gehen die eigenen Anfragen der Lehrkraft an Mistral AI (EU). Stoppt Microsofts Inhaltsfilter eine Anfrage, erstellt learn sie einmal bei Mistral AI (EU) neu und kennzeichnet das.
  • EUKopfbild gestalteter Arbeitsblätter und Bilder für QuizfragenMicrosoft Azure OpenAI (Datenzone EU) — nur, wenn die Lehrkraft eines ausdrücklich anfordert, auch bei eingeschalteter Europäischer KI-Schiene; learn weist vorher darauf hin. Übermittelt wird nur der Bildauftrag (Thema, Fach, Schulstufe und Farben bzw. die Bildbeschreibung der Lehrkraft).
  • EUÜbrige KI-Bilder (z. B. Illustrationen)Bildagent von Mistral AI (EU); übermittelt wird nur der Bildauftrag. learn weist Mistral an, das Gespräch nicht zu speichern, und lässt das Bild dort nach dem Abholen löschen.
  • EUTexterkennung (OCR) gescannter PDFs/BilderMistral AI (EU) zur Verarbeitung, nicht zur Speicherung. Textbasierte PDFs liest learn selbst aus, ohne Übermittlung – außer beim Übernehmen einer Jahresplanung oder beim Planen einer Stunde aus einer Datei: Dort geht jede Datei (PDF, Word, Bild) an Mistral AI, damit Tabellen und Aufbau erhalten bleiben; danach wird sie gelöscht.
  • EUSemantische Quellensuche (Embeddings)Frage + Quellenauszüge an den Embedding-Dienst von Mistral AI (EU) zur Ähnlichkeitssortierung — ohne direkte Identifikatoren.
  • US möglichEingebettete Inhalte & VorschaubilderVideos von YouTube (über youtube-nocookie.com), Vimeo und der Virtuellen PH sowie PhET- und Serlo-Einbettungen laden erst nach einem Klick (Einwilligung für diese eine Einbettung); dann erhält der jeweilige Anbieter die vollständige IP-Adresse, kann Cookies setzen und Daten in den USA verarbeiten. Bewegungsvideos von unserer eigenen PeerTube-Instanz (simplystrong.companion.at) laden ohne fremden Anbieter. Vorschaubilder holt der Server von learn und liefert sie selbst aus — ohne IP-Übertragung an den Anbieter.

Quiz aus einem Video: Fügst du für ein Live-Quiz die Adresse eines Videos von YouTube, Vimeo oder einer PeerTube-Instanz ein, ruft unser Server Titel, Beschreibung und – falls vorhanden – die Untertitel bei dieser Plattform ab; bei YouTube nur Titel und Kanal über die offizielle oEmbed-Schnittstelle, keine Untertitel (die Nutzungsbedingungen von YouTube erlauben den automatisierten Abruf nicht). Bei PeerTube sind das die jeweilige Instanz und deren Speicher-Server, die auch außerhalb der EU liegen können. Übermittelt werden nur die Adresse des Videos und die IP-Adresse unseres Servers – keine Daten von dir oder deinen Schüler:innen. Titel, Beschreibung und Untertitel gehen zur Erstellung der Fragen an die KI; die Untertitel werden nicht dauerhaft gespeichert. Am Quiz bleiben nur Adresse und Titel des Videos sowie kurze Belegstellen je Frage (mit Zeitmarke, wo der Text sie enthält). ‚Video öffnen‘ ist ein gewöhnlicher Link; das Video wird nicht eingebettet. Du kannst das Transkript oder Stichpunkte selbst einfügen; sonst entsteht das Quiz nur auf deinen ausdrücklichen Wunsch aus Titel und Thema und ist so gekennzeichnet. Ein eingefügter Text geht wie Titel und Beschreibung zur Erstellung der Fragen an die KI und wird nicht dauerhaft gespeichert.

Anbieter

KI-Anbieter & Unterauftragsverarbeiter

Die KI-Anbieter sind fest vorgegeben; weder die Schule noch die Lehrkraft wählt sie aus. Die vollständige Liste der Unterauftragsverarbeiter – auch für Datenbank, Server, Sicherung und E-Mail-Versand – steht im AVV-Muster unter „Rechtliche Hinweise“.

  • Microsoft Azure OpenAI (Microsoft Ireland Operations Limited; Konzernmutter USA): KI für Lehrkräfte – Erstellen, Werkstatt, Jahresplanung, KI-Chat, Coach und Hilfe – sowie Kopfbilder gestalteter Arbeitsblätter und Bilder für Quizfragen, im Bereitstellungstyp „Datenzonenstandard (EU)“. Microsoft verarbeitet die Anfragen nach eigenen Angaben in EU-Rechenzentren; weil Microsoft ein US-Konzern ist, lässt sich ein Zugriff aus einem Drittland nicht vollständig ausschließen. Schüler-KI und Lehrkräfte mit eingeschalteter Europäischer KI-Schiene bleiben bei Mistral AI (EU); nur ein ausdrücklich angefordertes Kopfbild oder Quiz-Bild entsteht auch dann hier.
  • Mistral AI (Frankreich, EU): KI für alles, was Schüler:innen eingeben oder auslösen (serverseitig festgelegt, direkt bei Mistral); die eigenen Anfragen von Lehrkräften mit eingeschalteter Europäischer KI-Schiene; das einmalige Ausweichen, wenn Microsofts Inhaltsfilter eine Anfrage einer Lehrkraft stoppt (gekennzeichnet); Texterkennung gescannter PDFs und Bilder sowie von Dateien, aus denen eine Jahresplanung übernommen oder eine Stunde geplant wird; semantische Quellensuche; übrige KI-Bilder. EU-Rechtsraum. Mistral AI speichert Ein- und Ausgaben nicht (Zero-Data-Retention) und verwendet sie nicht zum Training; ausgenommen ist der Bildagent, den nur Lehrkräfte auslösen — dort kann Mistral AI den Bildauftrag bis zu 30 Tage zur Erkennung von Missbrauch speichern.
  • Vorschaubilder (Eduthek, Wikimedia Commons, YouTube u. a.): holt der Server von learn beim Anbieter und liefert sie selbst aus; die IP der Nutzenden geht nicht an den Anbieter.
  • Supabase Inc. (USA; Server bei Amazon Web Services in Frankfurt, EU): Datenbank von learn. Weil Supabase seinen Sitz in den USA hat, lässt sich ein Zugriff aus einem Drittland nicht vollständig ausschließen (Standardvertragsklauseln).
  • Alpenhost (Wien, Österreich): Server der Anwendung, Ablage der Uploads und Bewegungsvideos.
  • Hetzner Online GmbH (Deutschland): tägliche Sicherung, vor dem Hochladen verschlüsselt.
  • YouTube, Vimeo, Virtuelle PH, PhET, Serlo: eingebettete Inhalte, erst nach Klick geladen (Einwilligung); danach verarbeitet der Anbieter Daten in eigener Verantwortung. Die Bewegungsvideos kommen, soweit zugeordnet, von unserer eigenen PeerTube-Instanz (simplystrong.companion.at).

Modelle

Welche Modelle laufen?

Stand der Modelle: 17.10.2026

  • Lehrkräfte – Erstellen und KI-Chat: GPT-6 Sol (Microsoft Azure OpenAI, Datenzone EU).
  • Lehrkräfte – kurze Prüf- und Auswahlaufgaben sowie der Hilfe-Chat: GPT-5.6 Luna (Microsoft Azure OpenAI, Datenzone EU).
  • Kopfbild und Quiz-Bilder: gpt-image-1.5 (Microsoft Azure OpenAI, Datenzone EU).
  • Schüler:innen und Europäische KI-Schiene: Ministral 8B, Mistral Small, Mistral Medium und Mistral Large (Mistral AI, EU) – je nach Aufgabe.
  • Ausweichen nach einem Stopp durch Microsofts Inhaltsfilter: Mistral Large; bei kurzen Prüf- und Auswahlaufgaben und beim Hilfe-Chat Mistral Small, beim KI-Chat Mistral Medium (Mistral AI, EU).
  • Texterkennung, Quellensuche, übrige Bilder: Mistral OCR, Mistral Embed und der Bildagent von Mistral AI (EU).

Für die Sprachmodelle und die Texterkennung von Mistral AI nutzt learn die jeweils aktuelle Version des genannten Modells. Wechselt ein Modell, aktualisieren wir diese Liste; die Anbieter bleiben dieselben.

Minderjährige

Schutz von Schüler:innen

  • Onboarding ohne Konto: Beitritt per Klassencode ohne Konto und ohne personenbezogene Daten (kein Name, keine E-Mail, kein Passwort); nur ein pseudonymer Cookie.
  • Chat-Verlauf nur im Tab: Den Verlauf des Klassen-Chats und des Assistenten mit Zugangscode speichert der Server nicht; er liegt nur im geöffneten Browser-Tab (Sitzungsspeicher) und ist gelöscht, sobald der Tab geschlossen oder „Zugang beenden“ gewählt wird – auf geteilten Schulgeräten liest die nächste Person nicht mit.
  • Mistral AI für Schüler-KI: Für Freitext von (potenziell minderjährigen) Schüler:innen legt der Server allein anhand der Rolle Mistral AI (Frankreich, EU) fest; die Anfragen gehen direkt an Mistral. Ein anderer Anbieter kann dafür weder von der Schule noch von der Lehrkraft gewählt werden.
  • Quellengebunden statt Chatbot: Der Schüler-Chat arbeitet im Quellen-Modus: Er nutzt die von der Lehrkraft freigegebenen, offen lizenzierten Materialien und eigene, fachlich geprüfte Materialien der Lehrkraft (ohne Lösungen), hat keine Websuche und rät nicht. Erlaubt die Lehrkraft für eine Klasse zusätzlich gesichertes Schulwissen, beantwortet er Lehrplanfragen außerhalb der Materialien und kennzeichnet diese Antworten. Jede Antwort des Schüler-Chats wird vor der Ausgabe automatisch fachlich geprüft.
  • IP-Adressen: in den Fehlerprotokollen der Anwendung wird der Host-Anteil der IP entfernt; die Zugriffsprotokolle des Webservers enthalten die vollständige IP und werden nach 14 Tagen gelöscht.
  • Aufsicht ohne Klartext: Lehrkräfte erhalten nur aggregierte Kennzahlen ihrer eigenen Klassen (Nachrichtenzahl, letzte Aktivität, Safety-/Off-Topic-/Abschreib-Hinweise, Absagen mangels passender Quelle) — der Wortlaut der Schüler-Chats ist bewusst nicht einsehbar.
  • Export & Löschung: unter „Meine Daten & Privatsphäre“ lassen sich die eigenen Daten als ZIP-Paket herunterladen – alle Daten (JSON), Kopien der hochgeladenen Dateien und ein Begleittext mit den Angaben nach Art. 15 DSGVO (Art. 15 und 20 DSGVO) – und das Konto samt Chat-Verläufen unwiderruflich löschen (Art. 17 DSGVO). Chat-Verläufe mit Konto löscht learn 365 Tage nach der letzten Aktivität, Schülerkonten nach 12 Monaten ohne Anmeldung.

Anbindung

Anbindung an Schulverwaltungssysteme

Der kontolose Klassencode-Zugang ist der Standardweg. Entscheidet sich die Schule dagegen für eine Anbindung an ihre bestehenden Systeme, entstehen dabei sehr wohl Schülerkonten mit personenbezogenen Daten. Das betrifft drei Wege:

  • OneRoster: Import von Klassen- und Schülerlisten aus der Schulverwaltung. Daraus entstehen Schülerkonten nur mit Vorname und Anfangsbuchstabe des Nachnamens, einem systemseitig erzeugten Anmeldenamen, der Kennung des Schulsystems und der Klassenzugehörigkeit — ohne E-Mail-Adresse.
  • LTI (Lernplattform-Start): Beim Start aus Moodle & Co. übermittelt die Lernplattform Kennungen, gegebenenfalls Name und E-Mail-Adresse, um das Konto zu verknüpfen. Was übermittelt wird, konfiguriert die Schule in ihrer Lernplattform. Von Schüler:innen speichert learn nur Vorname und Anfangsbuchstabe des Nachnamens, keine E-Mail-Adresse.
  • WebUntis: Abruf von Klassen und Stundenplan über den Login der Lehrkraft. Zugangsdaten werden nicht gespeichert; angelegte Klassen können Schülerkonten enthalten (Vorname und Anfangsbuchstabe des Nachnamens).

Für diese Konten gelten dieselben Schutzmaßnahmen wie oben beschrieben (serverseitig festgelegt Mistral AI in der EU, Aufsicht ohne Klartext, Export und Löschung). Anders als beim Klassencode-Zugang liegen dann jedoch personenbezogene Daten auf dem Server, und der Lernfortschritt wird kontobezogen gespeichert. Über OneRoster oder WebUntis angelegte Schülerkonten löscht learn samt Lernfortschritt, sobald sie nach dem Löschen ihrer Klasse oder des Kontos der Lehrkraft keiner Klasse mehr angehören; jedes Schülerkonto nach 12 Monaten ohne Anmeldung. Ob eine Anbindung aktiv ist, entscheidet die Schule.

Werden Daten fürs Training genutzt?

Nein. Mit Ihren Daten wird kein KI-Modell trainiert – weder von uns noch von unseren KI-Anbietern. Bei Microsoft (Azure OpenAI) und Mistral AI ist das Training mit unseren Daten ausgeschaltet. Sollte sich daran je etwas ändern, informieren wir vorab und holen, wo nötig, Ihre Einwilligung ein.

Microsoft speichert Eingaben und Ergebnisse bis zu 30 Tage ausschließlich zur Erkennung von Missbrauch (Missbrauchsüberwachung von Azure OpenAI) in der EU; sie werden nicht zum Training verwendet.

  • Datensparsamkeit: an KI-Anbieter gehen nur die für die Anfrage nötigen Inhalte (Prompt, ausgewählte Quellenauszüge, ggf. die eingegebene Antwort) — keine direkten Identifikatoren wie Klarname, E-Mail oder Klassencode.
  • Hinweis in der Oberfläche, keine besonders sensiblen Daten in KI-Eingaben einzugeben.

Rechtsrahmen

DSGVO, EU-AI-Act & Urheberrecht

  • DSGVO / DSG: Verarbeitung nach Datenminimierung (Art. 5 Abs. 1 lit. c), auf Grundlage von Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b), berechtigtem Interesse (lit. f), rechtlicher Pflicht (lit. c: Buchhaltung, Anfragen, Meldungen nach dem Digital Services Act) und – bei Einbettungen und dem Planungsspiegel – Einwilligung (lit. a). Setzt eine Schule learn im Unterricht ein, ist sie für die Daten ihrer Schüler:innen verantwortlich, in der Regel auf Grundlage ihres Bildungsauftrags (lit. e); eine eigene Einwilligung können Kinder ab 14 Jahren geben (§ 4 Abs. 4 DSG). Eine ausschließlich automatisierte Entscheidung im Sinne von Art. 22 findet nicht statt.
  • EU-AI-Act – Transparenzpflicht (Art. 50 Abs. 1 und 4): Einen sichtbaren KI-Hinweis tragen: geteilte KI-Materialien und ihre Exporte, der Lehrkräfte-Chat, der eingeloggte Schüler-Chat, der quellengebundene Schüler-Assistent (Zugangs-Code), der Klassencode-Chat (dort als „KI-Chat“ ausgewiesen), der Bewegungscoach (auch als externes Embed), KI-generierte Quizfragen, KI-erzeugte Lernpfad-Bausteine, aus einer Datei übernommene und von der KI vorgeschlagene Jahresplanungen und ihre Exporte sowie Stundenplanungen mit KI-Anteil (je Phase gekennzeichnet) und ihre Exporte. Diese Aufzählung ist bewusst eine Liste statt eines „überall“: Sie nennt die Flächen, für die wir die sichtbare Kennzeichnung geprüft haben. Gekennzeichnet wird außerdem nur, was tatsächlich KI-Ausgabe ist — bei Inhalten unbekannter Herkunft (Altbestand ohne Provenienz-Feld) verzichten wir bewusst darauf, weil eine falsche Marke alle echten entwertet.
  • EU-AI-Act – Mündigkeits-Ebene (D1–D5): Im eingeloggten KI-Chat steht zu jeder Antwort eine Mündigkeits-Ebene mit fünf Dimensionen bereit (D1 Modell/Anbieter, D2 Prompt-Qualität, D3 Prüfen & Quellen, D4 Umwelt-/Datenschutz-Fußabdruck, D5 System dahinter) — für Lehrkräfte ebenso wie für kontobasierte Schüler:innen. In den kontolosen Zugängen (Klassencode-Chat, Zugangs-Code-Assistent) gibt es sie nicht: Dort wird bewusst keine Nachricht gespeichert, an die sich eine nachträglich abrufbare Ebene binden ließe. Der sichtbare KI-Hinweis steht dort trotzdem.
  • EU-AI-Act – keine automatische Benotung: KI-Bewertungen und Coach-Hinweise sind ausdrücklich Vorschläge. Die Benotung trifft die Lehrkraft (menschliche Aufsicht); KI kann Fehler machen und Inhalte sind zu prüfen.
  • Urheberrecht / Lizenz-Gate: Text fremder Quellen speichert learn nur und gibt ihn nur an eine KI, wenn ihre Lizenz die Bearbeitung erlaubt (CC BY, CC BY-SA, CC0, gemeinfrei). Quellen unter NC/ND, mit vorbehaltenen Rechten Dritter oder ohne erkannte Lizenz bleiben Link oder Einbettung; der Fakten-Modus nutzt bei ihnen nur Titel, Beschreibung und Gliederung, nie ihren Text. Den Text einer Website ohne erkannte offene Lizenz übernimmt learn nur, wenn die Lehrkraft bestätigt, dass sie ihn so nutzen darf. learn beachtet maschinenlesbare Nutzungsvorbehalte von Websites (robots.txt, TDM-Reservation/TDMRep, noai) und übernimmt in diesem Fall keinen Text, sondern nur den Link. Erkennt learn eine offene Lizenz, bestätigt die Lehrkraft vor der Verwendung, dass sie für den Text gilt. Quellen- und Lizenzangaben an Materialien lassen sich nicht entfernen. Erzeugte Materialien und Exporte tragen Namensnennung, Lizenz und den Hinweis auf die Bearbeitung. Bevölkerungsdaten und -pyramiden in Werkstatt-Materialien stammen aus Datensätzen der Weltbank (World Bank: World Development Indicators; Prognose 2050: Population estimates and projections, UN-Prognose, mittlere Variante; die Altersstruktur nach den World Population Prospects der Vereinten Nationen), Lizenz CC BY 4.0. learn hat sie einmal übernommen (kein Abruf zur Laufzeit), rechnet sie um und zeichnet sie. Quelle, Stand, Lizenz mit Link und der Hinweis auf die Bearbeitung („umgerechnet und grafisch dargestellt von learn“) stehen am Material: im Bild, in der Quellenzeile und in den Quellen des Materials, auch im Export. Modellwerte sind als solche gekennzeichnet.

Maschinenlesbare Kennzeichnung (Art. 50 Abs. 2 KI-VO)

Seit 2. August 2026 verlangt Art. 50 Abs. 2 der KI-Verordnung mehr als einen sichtbaren Hinweis: Ausgaben generativer KI müssen in einem maschinenlesbaren Format gekennzeichnet und als künstlich erzeugt erkennbar sein — also auf einer Ebene, die eine Maschine ohne Textverständnis auswerten kann. Diese Ebene entsteht bei uns an einer einzigen Stelle im Code; jeder Ausgabekanal holt sie sich dort ab, statt sie neu zu erfinden. Jeder Marker nennt zusätzlich die Rechtsgrundlage, damit Dritte ihn ohne Kenntnis unserer Konventionen deuten können.

  • Oberfläche (HTML): der sichtbare KI-Hinweis trägt im DOM das Attribut data-ai-generated.
  • HTML-Exporte & interaktive Arbeitsblätter: <meta name="ai-generated">, <meta name="generator">, data-ai-generated am <html>-Element und ein strukturierter JSON-LD-Block nach schema.org — drei Ebenen, weil unterschiedliche Auswerter unterschiedlich lesen.
  • PDF: Dokumenteigenschaften (Ersteller, Betreff, Schlagwörter und ein eigenes Feld „AIGenerated“).
  • Word (DOCX) & PowerPoint (PPTX): Dokumenteigenschaften — Kategorie „AI-generated“, Kommentarfeld und Schlagwörter.
  • SVG-Diagramme: ein additiver <metadata>-Block in Dublin Core (RDF), wie es die SVG-Spezifikation vorsieht. Er verändert die Darstellung nicht.
  • SCORM-Paket des „Stundenbilds aus Quellen“: ein Kennzeichnungsblock in den Paket-Metadaten, damit auch die Lernplattform der Schule die Herkunft auswerten kann.
  • Quiz-Exporte: Moodle-XML mit einem Kommentar am Dateianfang (Generator, Rechtsgrundlage) und dem Schlagwort „ai-generated“ an jeder KI-Frage, das Moodle beim Import übernimmt; das SCORM-Paket des Live-Quiz mit demselben Kennzeichnungsblock in den Paket-Metadaten.
  • KI-Bilder: ein XMP-Paket in den Bild-Metadaten mit dem IPTC-Standardwert „trainedAlgorithmicMedia“ (Digital Source Type), den Plattformen und Prüfwerkzeuge für KI-Bilder auswerten, dazu ein einfaches Textfeld – bei PNG und JPEG sowie bei WebP im erweiterten Format. Ein einfaches WebP nimmt diese Marke nicht auf; dort bleibt der sichtbare Hinweis.
  • KI-Streams (Chat): ein Offenlegungs-Ereignis noch vor dem ersten Wort der Antwort sowie der Antwort-Header X-AI-Generated.

Was wir bewusst nicht tun

  • Kein C2PA-Signieren (Content Credentials) — derzeit nicht umgesetzt: Es setzt eine verwaltete Signaturkette voraus (Zertifikat aus einer anerkannten Vertrauensliste, Zeitstempel, Widerruf, Schlüsselverwaltung), die wir bisher nicht aufgebaut haben. Dazu kommt: Der weit überwiegende Teil unserer Ausgaben ist Text, für den C2PA kaum verbreitet ist, und die übliche Weitergabe (Ausdruck, Kopie in Word oder in eine Lernplattform) trägt keine Signatur weiter. Wir prüfen das jährlich neu.
  • Kein sprachliches Wasserzeichen im generierten Text: solche Verfahren sind bei kurzen, redigierbaren Unterrichtstexten nicht robust und würden die Textqualität für Lernende messbar verschlechtern.
  • Ehrliche Grenze: Metadaten sind entfernbar — beim Kopieren in ein anderes Programm, beim Neu-Speichern, beim Weiterbearbeiten. Genau deshalb steht die sichtbare Kennzeichnung immer zusätzlich daneben, nie stattdessen. Und deshalb gilt: Wer ein Material außerhalb der Plattform weiterverarbeitet, sorgt selbst dafür, dass die Kennzeichnung erhalten bleibt (Art. 50 Abs. 4 KI-VO).

Wer betreibt learn?

learn ist ein Angebot der Companion AI Solutions GmbH (Mattersburg, Österreich). Wir betreiben learn selbst – Anwendung, Datenbank und Uploads liegen auf Servern in der EU. Schulen installieren und betreiben nichts. Die KI-Anbieter sind fest vorgegeben; die Dienstleister für Datenbank, Server und Sicherung stehen oben und im Auftragsverarbeitungsvertrag mit der Schule.

Bezug zu einem Drittland besteht an diesen Stellen: Microsoft ist ein US-Konzern (ein Zugriff aus einem Drittland lässt sich nicht vollständig ausschließen); die Datenbank betreibt Supabase, ein US-Unternehmen, auf Servern in Frankfurt (ebenso; Standardvertragsklauseln); kostenpflichtige Tarife rechnet Stripe ab (USA, Standardvertragsklauseln); eingebettete Inhalte laden nach Klick von den Servern der jeweiligen Anbieter.

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Fragen zum Datenschutz? office@companion.at

learn — Arbeitsblätter, Tests und Unterrichtsstunden am österreichischen Lehrplan